4. Platz bei erster Standortbestimmung auf Landesebene
MIt einem 4. Platz und dazu einen
großen Korb gefüllt mit Spargel im Gepäck, kamen die Radinkendorfer
Männer vom 1. Spreewald-Cup aus Klein Radden zurück. Pech und Glück
gaben sich in den Vorläufen die Hände, jedoch in den Finals wurden
die Karten völlig neu gemischt...
Beim 1. Spreewald-Cup in Klein Radden stellten sich die Radinkendorfer in der Saison 2008 erstmalig den Besten des Landes, um eine Standortbestimmung in der Disziplin „Löschangriff nass“ vorzunehmen.
Wer ist wie gut über die langen Wintermonate gekommen? Was zaubert wer aus der Trickkiste? Auf diese Fragen hoffte das motivierte Team aus Radinkendorf am Samstag entsprechende Antworten zu finden. Nach dem Sieg beim Stadtbereichsausscheid in Beeskow, gingen die sieben Radinkendorfer motiviert an den Start ihres Vorlaufes.
Entgegen konstanter Trainingsleistungen, verlief dieser gar nicht nach den Vorstellungen der Mannschaft. Mit einer Zeit von 30,65 Sek. blieb das Team weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Die Fehler summierten sich vom Kuppeln der Saugschläuche über einen holprigen Übungsaufbau nach vorn und einer mäßigen Spritzleistung zu einem nicht zufrieden stellenden Ergebnis auf. Alles Andere als ein Auftakt nach Maß – mit dem Wissen, dass noch viele leistungsstarke Mannschaften folgen, wurden die Hoffnungen auf das Finale vorerst begraben.
Jedoch scheiterten unerwarteter Weise viele Podestplatzanwärter an sich selbst oder hatten Pech bei ihren Löschangriffen. Mit der fünfbesten Vorlaufzeit konnten sich die Radinkendorfer Feuerwehrsportler nun doch noch auf das Finale der besten zehn Mannschaften vorbereiten und zeigen, dass man es besser kann.
Der zweite Lauf verlief nahezu reibungslos. Der Aufbau nach vorn hätte nicht besser sein können. Sieben Sekunden, um die Zielbehälter zu füllen waren dann doch zu viele, um es bis ganz nach vorn zu schaffen.
Als zehnter ist die Mannschaft aus Klein Radden noch ins Finale gerutscht. Buchstäblich rollten sie das Feld von hinten auf und gewannen zu Hause mit 25,36 Sek. vor den Vorlaufschnellsten, dem Landesmeister Groß Schacksdorf, die mit 26,38 Sek. zweiter wurden. Den dritten Platz erkämpften sich die Ragower aus dem Spreewald mit 26,54 Sek.
Platz vier und ein Korb leckerer Spargel aus der Region gingen an die Radinkendorfer, die sich nach dem Finale mit einer noch versöhnlichen Endzeit von 27,59 Sek. über einen gelungenen Saisonstart freuen konnten.
Ein großes Lob geht an die Veranstalter des 1. Spreewald-Cup in Klein Radden. Beste Bedingungen und ein sehr gut organisierter Ablauf waren kennzeichnend für die Premiere des Spreewald-Cups, der im nächsten Jahr, so hoffen die Radinkendorfer, weiter fortgesetzt wird.
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