Männer profitieren von beispielloser Kameradschaft der Libbenichener und holen sich den 2. Platz

Am Samstag, den 21.06.2008 war die Wettkampfmannschaft der Männer zu Gast bei den Kameraden in Libbenichen. Nach dem Sieg zum 100. Jubiläum in Altranft am letzten Wochenende, gingen die Männer an diesem Wochenende mit 4 Neubesetzungen in der Mannschaft an den Start zum 6. Sommerpokallauf.
Und zu diesem Wettkampf haben sich zahlreiche namhafte Feuerwehren angemeldet, sodass es einen neuen Teilnehmerrekord gegeben hat. Viele Mannschaften, auch ausserhalb des Landkreises Märkisch-Oderland, sind der Einladung der Libbenichener gefolgt und stellten sich der MOL-Elite in zwei Wertungsläufen, von denen der Beste in die Wertung eingeht.

Der erste Wertungslauf
Zunächst gingen wieder die Frauen als erste auf die Wettkampfstrecke und absolvierten ihren 1. Wertungslauf, bevor die Männer dran waren. Hier zeigten sich die Damen aus Kienbaum als Titelanwärterinnen. Sie kamen in einer guten Übung am besten mit den wechselnden Windbedingungen zurecht.

Die Männerläufe starteten direkt im Anschluss. Besonders stark traten die Mannschaften aus Bad Freienwalde, Genschmar und Altranft mit jeweils 2 Mannschaften auf. Die wechselnden Bedingungen waren nicht jedermanns Sache an diesem Tag und so musste man schon auf ein wenig Glück hoffen. Das hielt aber keine Mannschaft davon ab, konzentriert und motiviert ihren Lauf zu absolvieren. Bestzeiten ließen jedoch lange auf sich warten. Genschmar 1 war es, die mit ihrem ersten Lauf in 27,4 Sekunden in Führung gegangen waren.
Im 11 Lauf wurden dann die Radinkendorfer zum Aufbau gerufen. Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen wurden, erfolgte der Start. Der Aufbau verlief wieder einmal sehr gut und das Wasser schoss geradezu nach vorne. Nach 19 Sekunden hatten die Spritzer das Wasser am Strahlrohr. Jetzt heißt es hoffen auf wenig Wind! Kurzes Warten und das erste Zielgerät löst bei 24,8 Sekunden aus, doch was ist mit dem Zweiten? Lange hielt man die Luft an, bis man feststellen musste, dass die zweite Zielanlage einen Defekt hatte. Wiederholungslauf also auch für die Radinkendorfer.
Doch nach dem Lauf meldete sich unser Verteilermann mit einer Leistenzerrung für den weiteren Wettkampfverlauf ab. Schock für die Mannschaft, denn einen Ersatzmann hatte man nicht dabei. Kurzer Hand entschloss man sich den Gastgeber Libbenichen um Hilfe zu fragen und diese zögerten keine Sekunde.

Beispiellose Kameradschaft
"Christopher..., hast du Lust...?", hieß es. Und die Antwort brachte Entwarnung für die Radinkendorfer, die also mit Libbenichener Aushilfe doch noch den Wettkampf fortführen konnten!
Viel Zeit blieb nicht zum Kennenlernen, denn der Wiederholungslauf musste angetreten werden. Der Aufbau klappte hervorragend, jedoch gab es kleine Probleme beim Ausziehen der Druckschläuche. Leider saß man mehr als 3 Meter entfernt von der Angriffslinie und die Behälter wurden erst nach über 40 Sekunden vollständig gefüllt.

Der zweite Wertungslauf
Hier starteten auch wieder die Frauen als erste in die zweite Wertungsrunde! Die Damen aus Kienbaum konnten ihre Führung behaupten. Die anderen vier Mannschaften aus Lebus, Altfriedland, Genschmar und Bad Freienwalde konnten den Sieg nicht gefährden. Damit ging der Sieg und der Wanderpokal in den Landkreis Oder-Spree.

Die Bestzeit der Genschmarer aus dem ersten Lauf stand immer noch und damit sah es lange so aus, als könnten die Männer aus Genschmar zum 6. Mal in Folge den Pokal mitnehmen. Auch die Radinkendorfer, die mit Christopher aus Libbenichen gezwungenermaßen eine Renngemeinschaft bildeten, wollten diese Marke unterbieten.
Nach dem Startschuss erfolgte der Aufbau am Podest wieder sehr gut und das Wasser war dieses Mal besonders schnell. Die Kameraden schafften es wieder nicht ganz an die Angriffslinie, aber die Behälter wurden trotzdem bei genau 27,0 Sekunden gefüllt. Neue Bestzeit für Radinkendorf!

Nach großer Freude über die erkämpfte Führung hieß es zunächst einmal noch abwarten und zittern! Es folgten noch TOP-Teams, wie Genschmar und Bad Freienwalde. Vor allem aber das Team-MOL, welches im letzten Lauf startete, konnten noch den Sieg gefährden.
Und bis zum letzten Lauf konnte niemand mehr die Zeit der Radinkendorfer unterbieten. Doch die MOL-Auswahl legte einen blitzsauberen Lauf auf die Strecke und sicherten sich den Sieg in 25,8 Sekunden.

Bei der Siegerehrung erhielten die verdienten Gewinner ihre Pokale und dass das Ausleihen von Kameraden an andere Mannschaften keine Selbstverständlichkeit ist, verdeutlichten die Radinkendorfer Männer in einer kurzen Dankesrede an die überaus herzlichen Gastgeber. "Ohne unsere Kameraden aus Libbenichen hätten wir diesen Wettkampf nach dem ersten Lauf beenden müssen", so Dirk Lenhardt im Namen der Mannschaft.

VIELEN DANK noch einmal an die Gastgeber für die Einladung und den schönen Wettkampf und wir hoffen auf ein Wiedersehen am 13. September in Beeskow!

Ganz besonders viel Pech hatten die Kameraden aus Nitzahn (bei Brandenburg/H.), die in beiden Läufen mit einem Schlauchplatzer keine Endzeit erreichen konnten. Wir hoffen, dass sie die Chance in Beeskow nutzen werden, um ihre Leistung unter Beweis zu stellen.

Artikel in der MOZ Seelow.
Ergebnisse.
Filme.
Bilder.