Das war der 2. Lauf um den Pokal des Bürgermeisters in Beeskow!

Es ist geschafft! Die Radinkendorfer Frauen und Männer haben sich in packenden Finalläufen super geschlagen und konnten einen Sieg bei den Männern in neuer Mannschaftsbestzeit von 23,44 Sekunden nach Hause fahren. Die Damen aus Radinkendorf gewannen in einem ähnlichen Wimpernschlagfinale die „Silbermedaille“ hinter Teupitz-Neuendorf in 31,10 Sekunden.

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Am vergangenen Samstag kämpften fast 60 Mannschaften in der Feuerwehrsportdisziplin Löschangriff nass beim 2. Lauf um den Pokal des Bürgermeisters der Kreisstadt Beeskow, der im Sport- und Freizeitzentrum ausgerichtet wurde.

Aus ganz Brandenburg sind 40 Männer-, 11 Frauen- und sieben Jungenmannschaften zum größten Feuerwehrsportevent der Region in die Stadt gekommen. Den weitesten Anreiseweg hatten die Feuerwehrmänner aus Lanz (PR). 273 Kilometer und drei Stunden Fahrtzeit haben sie auf sich genommen um in Beeskow dabei sein zu können. Um Punkt 10:30 Uhr begrüßte Bürgermeister Fritz Taschenberger die fast 450 Feuerwehrsportler zur zweiten Auflage der noch jungen Pokalserie. Um 11:00 Uhr fiel der Startschuss für den ersten Vorlauf der ersten Frauenmannschaften und die erste Jugendmannschaft, die parallel mitstarteten. Die besten sechs Frauen- und die besten zehn Männermannschaften der Vorläufe qualifizierten sich für das anschließende Finale. Bei sonnigem Wetter und leichtem Wind, versprachen die Wettkampfbedingungen schnelle Zeiten und spannende Duelle.

Bei den Vorläufen der Frauen qualifizierten sich die Radinkendorfer Frauen als Zeitschnellste für das Finale. Auch im Finale standen die Titelverteidiger aus Missen (OSL), die als Favoriten in Beeskow an den Start gingen. Den Siegerpokal holten sich mit einer Zeit von 30,95 Sekunden die Frauen aus Teupitz-Neuendorf (LDS). Nur einen Wimpernschlag dahinter lagen die Radinkendorferinnen mit einer Zeit von 31,10 Sekunden. Dritter wurden die Feuerwehrfrauen aus Missen.

Bei der Jugend gewann Briesen (LOS) mit einer Zeit von 32,50 Sekunden vor den Lokalmatadoren aus Beeskow, die mit 34,00 Sekunden sich den Zweiten Platz erkämpften. Den dritten Platz belegten die Jugendlichen aus Teupitz-Neuendorf mit einer Zeit von 36,00 Sekunden.

Auch bei den Männern versprach das hochkarätige Starterfeld spannende Rennen. Als klare Favoriten gingen der Landesmeister aus Groß Schacksdorf (SPN) und die starke Mannschaft aus Klein Radden (OSL) an den Start. Mit der vorlaufschnellsten Zeit qualifizierten sich die Groß Schacksdorfer erwartungsgemäß knapp vor den Männern aus Radinkendorf für das Finale.

Die Entscheidung um den Pokal des Bürgermeisters sollte im letzten Finallauf fallen. Im direkten Vergleich liefen Radinkendorf und Groß Schacksdorf gegeneinander. Mit einer Z
eit von 23,44 Sekunden, neuer Mannschaftsbestleistung und Bahnrekord, gewannen die Radinkendorfer Feuerwehrmänner die begehrte Trophäe des Bürgermeisters. Den zweiten Platz belegten die Männer aus Klein Radden (OSL) mit 24,11 Sekunden vor der Mannschaft aus Groß Schacksdorf (OSL) mit 24,21 Sekunden.

Großen Beifall gab es auch für die Mannschaft aus Zerkwitz (OSL). Die Spreewälder zeigten sich als faire Sportsmänner, als sie gegen ihren eigenen Finallauf Einspruch einlegten und diesen wiederholten. Ein technischer Defekt der Zielgeräte, ließ eine Zeit von nur 21 Sekunden auf dem Display erscheinen. Die roten Zielleuchten blinkten jedoch erst bei etwa 25 Sekunden.
Da Mannschaften nur gegen ihren eigenen Lauf Einspruch einlegen dürfen, hätte Zerkwitz auf die gemessene, wenn auch fehlerhafte Zeit bestehen können und hätte gewonnen. Mit dieser überaus sportlichen Geste liefen sie sich in ihrem Wiederholungslauf unweigerlich in die Herzen der Zuschauer und Wettkämpfer! Sie konnten zwar nicht mehr auf das Treppchen laufen, aber diese sportliche Geste vom Team Zerkwitz wird lange lange in Erinnerung bleiben!

Die Organisatoren wollen sich bei allen Wettkampfmannschaften ganz herzlich für ihr faires und sportliches Auftreten bei der Veranstaltung bedanken! Die Mannschaften haben dadurch zu einem hochklassigen und spannenden Wettkampf beigetragen.


Zu den Ergebnissen.
Zu den Bildern.
Bilder der Märkischen Oderzeitung.
Artikel in der Märkischen Oderzeitung.